Reißfester Nanoschmuck

Kohlenstoffnanoröhrchen gehören zu den härtesten Werkstoffen überhaupt. Verantwortlich dafür ist die exakte Anordnung der Atome in dem Gitterverbund und die hohen Bindungskräfte zwischen ihnen. Die Perfektion hat aber auch einen gravierenden Nachteil: Man kann die Röhrchen nur schwer mit anderen Materialien verbinden. Dieses Problem lösen Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Metallforschung, indem sie Abschnitte der winzigen Röhrchen chemischen Reaktionen aussetzen. Dadurch schaffen sie Andockstellen an ihren Außenseiten. An diesen Kopplungspunkten können dann leichter Bindungen zu anderen Werkstoffen eingegangen werde.

Max-Planck-Institut für Metallforschung

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In der Ausbildung und Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses leistet die Max-Planck-Gesellschaft einen wichtigen Beitrag. Neben den über 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind an den Instituten mehr als 13.000 studentische Hilfskräfte, Bachelors, Doktoranden, Postdoktoranden und Gastwissenschaftler beschäftigt. Allein an den 66 International Max Planck Research Schools arbeiten über 1.700 Doktoranden aus 85 verschiedenen Ländern.