Computational Psychiatry and Ageing Research: Kooperation in der Altersforschung
Computational Psychiatry and Ageing Research: Kooperation in der Altersforschung

Mit über € 880.000 unterstützte die Max-Planck-Förderstiftung eine wegweisende Forschungskooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und dem University College in London im Bereich der Altersforschung.

Im Fokus standen die Verhaltensneurowissenschaften, insbesondere die Themen kognitives Altern und Psychopathologie. Ziel war die Entwicklung und Anwendung von computergestützten Methoden, mit deren Hilfe die Prozesse von Alterung und mentaler Krankheit besser verstanden werden können. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden wissenschaftliche Klausurtagungen, Gastwissenschaftler- und Austauschprogramme für Nachwuchswissenschaftler finanziert.
Mit den Mitteln der MPF werden drei Postdocs finanziert. Ihre Forschungen beschäftigen sich mit dem Zusammenhang zwischen alterskorrelierten Unterschieden in den strukturellen und funktionellen Eigenschaften des Gehirns und alterskorrelierten Unterschieden in kognitiven Leistungen, mit individuellen Unterschieden in der Impulsivität und mit der Erfassung von Lernvorgängen auf individueller Ebene.

Aus dieser Forschungskooperation entstand 2014 das Max Planck Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research in London. Bei der Einweihung des Centers am University College London erklärte der britische Forschungsminister Willets, er sei froh, dass die Insel nun kein „Max-Planck-freier Fleck“ mehr sei – denn das Land würde Strukturen wie die der MPG brauchen.

MPI für Bildungsforschung