Extrem kalte Cluster
Extrem kalte Cluster

Website_Cluster.1225132.jpg.1225133Mit rund € 1,2 Mio. fördert die Max-Planck-Förderstiftung die Zusammenarbeit des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ziel ist die Speicherung und Untersuchung extrem kalter Clusterionen und Nanoaggregate.

Der CSR (Cryogenic Storage Ring), der Untersuchungen bei extrem niedrigen Temperaturen ermöglichen wird, ist zurzeit noch am MPI für Kernphysik im Aufbau. Nach Fertigstellung 2012 wird er weltweit einmalige Untersuchungen ermöglichen. Clustern wird ein hohes Anwendungspotenzial zugesprochen. Allerdings sind bis zum praktischen Einsatz – zum Beispiel in Form von neuartigen katalytischen oder medizintechnischen Materialien – noch einige Hürden zu überwinden. Bei den geplanten Untersuchungen steht die Grundlagenforschung im Vordergrund, mit deren Hilfe Fragen der fundamentalen Clustereigenschaften geklärt werden sollen.

MPI für Kernphysik