Life Science Inkubator: MPF fördert Firmenstarts aus der Wissenschaft
Life Science Inkubator: MPF fördert Firmenstarts aus der Wissenschaft

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Der Life Science Inkubator (LSI) am Forschungszentrum caesar in Bonn zielt darauf ab, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung zu überbrücken. Der LSI unterstützt Gründungswillige aus deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ihre Forschungsprojekte in den Bereichen Medizintechnik und Biotechnologie bis zu einer Phase weiter zu entwickeln, in der sie gründungsreif und für privates Kapital interessant sind. Der LSI stellt den Wissenschaftlern neben den benötigten Finanzmitteln, einer geeigneten Infrastruktur und Einbindung in ein gründungsrelevantes Netzwerk auch projektspezifisches Expertenwissen und betriebswirtschaftliches sowie Management-Know-how zur Verfügung. Voraussetzung für eine Aufnahme und Finanzierung eines Ausgründungsvorhabens sind ein möglichst patentrechtlich schutzfähiges Alleinstellungsmerkmal, ein hoher Innovationsgrad und ein großes wirtschaftliches Potenzial, weil nur so eine ausreichend gute Aussicht auf Finanzierung einer späteren Ausgründung besteht. Dieser Prozess nimmt in der Regel etwa zwei Jahre in Anspruch. Bei erfolgreicher Ausgründung beteiligt sich der LSI am Start-Up und gewährt dem neu gegründeten Unternehmen exklusive Lizenzen an entstandenen Schutzrechten.

Die erste Investition der Max-Planck-Förderstiftung von € 400.000 war Voraussetzung für das Freisetzen des Zehnfachen an öffentlichen Mitteln.

Seither wurden am LSI drei Projekte  bis zur Ausgründung begleitet, sechs weitere befinden sich in unterschiedlichen Phasen auf dem Weg in die Selbständigkeit.

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt den LSI auch weiterhin, bisher mit gut € 700.000.

Life Science Incubator